Neuigkeiten für Ihre Gesundheit
- Studie: Jede dritte Frau erlebt Infertilitätam 19. März 2026 um 9:02
Fast jede dritte Frau im reproduktiven Alter hat einer aktuellen Studie zufolge Schwierigkeiten beim Schwangerwerden. Zu diesem Ergebnis kam das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB), das sogenannte Fertilitätsbarrieren untersucht hat. Demnach berichteten rund 28 Prozent der befragten Frauen innerhalb eines Zeitraums von zehn Jahren über Infertilität – das heißt, dass eine Schwangerschaft nur verzögert eintritt oder ausbleibt.Der Studie zufolge gaben weitere 9 Prozent an, eine oder mehrere Fehlgeburten erlebt zu haben. „Die Ergebnisse zeigen, dass etwa jede dritte Frau im reproduktiven Alter biologische Fertilitätsbarrieren erlebt“, sagte Studienmitautorin Dr. Nadja Milewski. Für die Analyse wurden Daten des...
- KI-Apotheke: DocMorris nutzt Google-Datenam 19. März 2026 um 7:18
DocMorris kooperiert mit Google. Der Versandkonzern will verschiedene Dienste des US-Riesen nutzen, um das eigene Angebot an Künstlicher Intelligenz (KI) auszuweiten. DocMorris will nahtlos vernetzte, KI-gesteuerte Patientenservices bieten. Für den Gesundheitsbegleiter setzt der Versender künftig laut eigenen Angaben auf Modelle der Google-KI Gemini. Zudem würden Produkte wie YouTube und Health Connect nutzt, um Patienten und Konsumenten vom Auftreten der...
- Minus 134 Millionen Franken: DocMorris mit XL-Verlustam 19. März 2026 um 6:16
DocMorris steckt weiter tief in den roten Zahlen: Das vergangene Jahr hat der Versender mit einem dreistelligen Verlust abgeschlossen.Weder auf der Umsatz- noch auf der Ertragsseite kann DocMorris derzeit bei den Aktionären punkten: Die Erlöse wuchsen gerade einmal um 11 Prozent auf rund 1,12 Milliarden Schweizer Franken (umgerechnet rund 1,29 Milliarden Euro). Unter dem Strich stand ein Fehlbetrag von 134 Millionen Franken – im...
- Gegen Gewalt: Bodycams in der Notaufnahmeam 18. März 2026 um 16:26
Als erstes Krankenhaus bundesweit testet das Klinikum Dortmund Bodycams in den Notaufnahmen – und sieht nach vier Wochen bereits einen verbesserten Schutz der Mitarbeiter vor gewalttätigen Übergriffen und Beleidigungen. Bereits die bloße Ankündigung, die kleine Kamera am Kittel anzuschalten, habe bei der Beruhigung mehrerer sich hochkochenden Situationen geholfen, schilderte der Leiter der Zentralen Notaufnahme, Thorsten Stohmann.„Wir haben die Erfahrung gemacht, dass allein das Tragen der Cams tatsächlich nicht nur auf das Gegenüber deeskalierend wirkt, sondern auch bei uns dazu führt, dass wir uns ein bisschen sicherer fühlen“, ergänzte Christian Eggers, der die Notaufnahme am Klinikstandort Nord leitet. Kameras am...
- Arnold: „Mehr Kooperation statt Disruption“am 18. März 2026 um 16:24
„Arzneimittel werden auch in der Zukunft das wesentliche Mittel in der Therapie sein“, erklärte Mathias Arnold auf dem Kongress für Gesundheitsnetzwerker. Sie hätten eine hohe Innovationskraft, eine einfache Anwendung und seien flächendeckend verfügbar – „die gehen nicht weg“, so der Vorsitzende des Landesapothekerverbands Sachsen-Anhalt. „Menschen werden auch zukünftig krank werden.“ Was es brauche, um das Gesundheitssystem zukunftsfest zu machen, sei insbesondere mehr Kooperation zwischen den Gesundheitsberufen. Auch Apotheker Sven Lobeda machte sich für mehr Kooperation stark und für eine neue Definition der Berufsfelder – auch die klare Trennung zwischen Arzt und Apotheker müsse hinterfragt werden.Eigentlich müsse man bei den Apotheken von einer Boom-Branche sprechen, erklärte Arnold. Bis 2040 werde die Zahl der „Heavy User“ – über 76 Jahre – auf mehr als vier Millionen Menschen anwachsen – „das sind alles potenzielle Patienten“. Das sei ein enormes Kundenwachstum, nach dem sich andere...