Neuigkeiten für Ihre Gesundheit
- Kassenabschlag: 12.000 Euro pro Apothekeam 18. April 2026 um 1:22
Die von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) geplante Anhebung des Kassenabschlags auf 2,07 Euro belastet jede Apotheke im Durchschnitt mit 12.000 Euro pro Jahr. Kommt die versprochene Fixumserhöhung nicht oder nicht rechtzeitig, könnte das vor allem das untere Drittel der Betriebe empfindlich treffen, das betriebswirtschaftlich ohnehin schon gefährdet ist.Laut Entwurf des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) zum GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz steigt der Kassenabschlag von 1,77 auf 2,07 Euro – und zwar unbefristet. Laut Entwurf ergeben sich Einsparungen in Höhe von rund 200 Millionen Euro pro Jahr. Tatsächlich sind es, ausgehend von knapp 798...
- Verträge, Bummelstreik: Inhaber fordert harte Maßnahmenam 18. April 2026 um 1:22
Mit einem Schreiben wendet sich Thorsten Junk, Inhaber der Hessen-Apotheke in Fernwald, an seinen Verbandschef Holger Seyfarth: Er kritisiert die ausbleibende Honoraranpassung sowie die Erhöhung des Kassenabschlags und bezeichnet das politische Vorgehen als gezielte Zerstörung des Berufsstandes. Er fordert die Standesvertretung auf, den bisherigen „Kuschelkurs“ zu beenden.In dem Schreiben an den Vorsitzenden des Hessischen Apothekerverbands (HAV) bringt Junk seinen Unmut klar zum Ausdruck: „Nachdem nunmehr Frau Warken die Katze aus dem Sack gelassen hat, kann ich die angekündigten Maßnahmen nur als einen Akt völligen Irrsinns bezeichnen.“ Das Wohlverhalten der...
- Warum ein Bonus für viele Apotheken nicht drin istam 18. April 2026 um 1:22
Mit einer Entlastungsprämie von bis zu 1000 Euro sollen Unternehmen ihre Mitarbeitenden in diesem Jahr steuer- und abgabenfrei entlasten können. Können sich die Apotheken diese Mehrkosten beim Personal überhaupt leisten? Viele Inhaberinnen und Inhaber winken ab.Die geplante steuerfreie Prämie in Höhe von 1000 Euro pro Mitarbeitendem kann zu Diskussionen im Team führen. Während sich solche Zahlungen in Großkonzernen und im öffentlichen Dienst finanzieren lassen, sehen die Apothekenleiterinnen und -leiter diese Maßnahme kritisch. „Einzelne werden das schon...
- Bürgergeld: CSU fordert Kostenübernahme durch Bundam 18. April 2026 um 1:22
In der schwarz-roten Koalition gibt es weiter Kritik an den Plänen von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung. Die CSU beharrt darauf, die Kassenbeiträge von Bürgergeldempfängern zumindest teilweise aus dem Bundeshaushalt zu finanzieren.„Es gibt richtige Ansätze in dem Paket von Gesundheitsministerin Warken, etwa dass die Ausgaben nicht stärker steigen sollen als die Einnahmen und dass jeder seinen Beitrag leisten muss“, sagte der bayerische CSU-Fraktionschef Klaus Holetschek dem „Stern“. „Doch ist das alles gut gemeint, aber nicht...
- Warkens Sparpaket im Überblickam 18. April 2026 um 1:22
Zur finanziellen Stabilisierung der gesetzlichen Krankenkassen will Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) auch Gutverdiener stärker heranziehen. Die Einkommensgrenze, bis zu der Beiträge fällig werden, solle 2027 einmalig um rund 300 Euro zusätzlich angehoben werden, heißt es in einem Referentenentwurf, der nun in die regierungsinterne Abstimmung ging. Das Ministerium konkretisiert damit Sparbeiträge, Zuzahlungen und Einschnitte, die auf Versicherte, Arbeitgeber und Gesundheitsbranche zukommen können.Der Fokus liege auf einem „ausgewogenes Gesamtpaket“, erklärte das Ressort. Es solle „keine Überlastung einzelner Akteure oder Sektoren“ geben. Warken will die Kassen mit dem geplanten „Beitragssatzstabilisierungsgesetz“ 2027 um 19,6 Milliarden Euro entlasten. Dies wäre mehr als die erwartete Lücke...