Neuigkeiten für Ihre Gesundheit
- Eckert: Kassenhaltung „ist zynisch und arrogant“am 20. Januar 2026 um 4:28
Von den gesetzlichen Krankenkassen hört man vor allem eines, wenn es um die Forderungen der Leistungserbringer geht: Die Kassen seien leer, an allen Ecken und Enden müsse gespart werden. Geht es um konkrete Sparpläne, fordern sie schnell, bei den Leistungserbringern anzusetzen. Insbesondere die AOK hat sich hier einen Namen gemacht: Chefin Dr. Carola Reimann hatte im vergangenen Herbst lobend erklärt, es sei „Realitätssinn“ eingekehrt, weil die vorgelegte Apothekenreform die versprochene Honorarerhöhung nicht enthielt. Dass die Kassen den Apotheken die seit über einem Jahrzehnt ausstehende Honorarerhöhung verweigern, während die Mitarbeiter nun selbst eine Erhöhung erstreiken möchten, trifft in der Apothekerschaft teils auf Unverständnis. „Es ist zynisch und arrogant“, erklärt Inhaberin Dr. Schamim Eckert.In der vergangenen Woche haben nun die Mitarbeiter der AOK zum Auftakt der Tarifverhandlungen gestreikt: „Der Warnstreik ist ein klares Signal: Die Beschäftigten haben genug vom Verwalten des Mittelmaßes“, hatte der GdS-Bundesvorsitzender Maik Wagner erklärt. Mit einem pauschalen „die Kassen seien...
- Hoffmann: Leistungen auskömmlich und bürokratiearm vergütenam 20. Januar 2026 um 4:28
Aus Sicht der Bundesapothekerkammer (BAK) zeigt der Regierungsentwurf zur Apothekenreform Wertschätzung für den apothekerlichen Heilberuf und bietet Chancen für die Weiterentwicklung der Apotheken. Die stärkere Orientierung an pharmazeutischen Leistungen sei ein Paradigmenwechsel; allerdings müssten diese Leistungen auch auskömmlich und bürokratiearm vergütet werden.„Mit der Apothekenreform ist eine Leistungserweiterung für die deutschen Apotheken vorgesehen. Apotheken vor Ort sind kein Kostenfaktor, sie sind Stabilisatoren: Sie entlasten das Gesundheitssystem, Arztpraxen und Krankenhäuser. Apotheken sind weit mehr als Ausgabestellen für Packungen, sie sind...
- Nach Todesfall: Paar rettet Apothekeam 20. Januar 2026 um 4:28
Es ist ein Fall, den keiner haben will und über den die wenigsten nachdenken: Was passiert mit der Apotheke, wenn die Inhaberin oder der Inhaber verstirbt? Plötzlich ohne Inhaberin war im vergangenen Jahr die Central-Apotheke in Schwäbisch Gmünd. Eine der langjährigen Angestellten des 22-köpfigen Teams sprang in die Bresche. Im Dezember wurde nun eine Lösung gefunden: Das Apothekerpaar Claudia und Hartmut Schaal, das in der Gegend bereits vier Apotheken betrieb, nahm sich der Center-Apotheke an.„Schlussendlich war das eine Übernahme, die ein bisschen aus der Reihe war. Es ist ein bisschen Zeitdruck da gewesen“, betont Hartmut Schaal zum Erwerb der neuen Apotheke. Um die Central-Apotheke ins Portfolio nehmen zu können, trennte sich das Paar von der nahe gelegenen Remsapotheke, die das Paar...
- Klimawandel: Haselblüte startet „außergewöhnlich früh“am 20. Januar 2026 um 4:28
Ungewöhnlich früh und stark hat im Westen Deutschlands der Flug von Haselpollen begonnen. Der Deutsche Wetterdienst warnt für viele Regionen bereits vor einem mittelstarken Pollenflug. Besonders betroffen sind Nordrhein-Westfalen, das Rhein-Main-Gebiet und der Oberrhein – aber auch Niedersachsen und das Saarland. Dass es schon Mitte Januar eine so starke Belastung mit Haselpollen gebe, sei sehr ungewöhnlich, sagt Christina Endler vom Zentrum für Medizin-Meteorologische Forschung des Deutschen Wetterdienstes (DWD).Den ersten blühende Haselstrauch hatten die Naturbeobachter des DWD schon am 10. Dezember gemeldet. Zum Jahreswechsel stand etwa in Nordrhein-Westfalen schon fast die Hälfte der Haselsträucher in Blüte. „Das ist außergewöhnlich früh“, sagt Endler. In der östlichen Landeshälfte von Deutschland sind...
- Gassen: „Die Telefon-AU gehört abgeschafft“am 20. Januar 2026 um 4:28
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat Kanzler Friedrich Merz nach dessen Aussagen zum Krankenstand in Deutschland den Rücken gestärkt. Der Vorsitzende Andreas Gassen sagte dem „Tagesspiegel“: „Merz hat völlig recht: Deutschland hat im internationalen Vergleich einen sehr hohen Krankenstand.“ Laut Gassen lade die telefonische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung „natürlich“ zum Missbrauch ein. „Am Telefon kann doch niemand zuverlässig beurteilen, ob jemand wirklich arbeitsunfähig ist oder nicht“, sagte Gassen. Im Schnitt 14,5 Krankheitstage Merz hatte am Freitag gesagt, die Beschäftigten...